1. Wie empfindest Du den Wandel des Stückes von Wien bis Berlin?
Das Stück hat sich deutlich weiterentwickelt und ist viel detailreicher geworden. Es hat einige Kürzungen gegeben (u.a. „Knoblauch“), die das Stück zum Guten gestrafft haben, auch die Verschiebung von „Für Sarah“ zum Beginn des zweiten Aktes macht das Stück flüssiger.
2. Wie hat sich die Rolle des Professors in dieser Zeit verändert?
Auch sie ist durch Zugaben verschiedener Professoren viel detailreicher geworden. Vieles, was in Wien noch jedem Darsteller frei in die Hand gegeben wurde, ist nun verpflichtend für alle…
3. Welche Produktion hat Dir am besten gefallen?
Wien, direkt gefolgt von Berlin.
4. Wie viel von Dir steckt im Professor bzw. wie viel Professor steckt in Dir?
Sehr viel; viele Pointen, die heute gesetzt sind, habe ich im Laufe der Spielzeit in Wien „erfunden“ („Tasche!“, „Hast Du ihn provoziert“, „Öffne die Särge“ etc.)
5. Was hat Dich dazu bewegt immer wieder zu den Vampiren zurückzukehren?
Ich liebe das Stück und die Rolle, bekomme immer ein fantastisches Feedback für meine Darstellung und wurde von den Produzenten auch immer wieder gefragt, ob ich nicht noch mal spielen möchte.
6. Würdest Du in einer neuen Produktion auch wieder den Professor spielen?
Immer wieder gerne!
7. Hast Du ein Lieblingslied/-szene?
Ja, die Gruftszene und „Ewigkeit“
8. Welche Rollen würdest Du noch gern spielen (TdV und allgemein)?
Oh, das sind ganz viele: Pedrillo z.B. in Mozarts „Entführung aus dem Serail“
9. Was, denkst Du, macht den Erfolg, den Reiz des Stückes aus?
Vampire? Erst einmal eine wirklich gute Geschichte von einem tollen Autor/Regisseur. Lustig, gruselig; sehr theatralische Musik.
10. Ist Dein Job für Dich Beruf oder Berufung?
Berufung! Immer gewesen…
11. Möchtest Du den Fans noch etwas sagen?
Frohe Weihnachten und einen guten Start in 2008
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