Ein Vampirwochenende

Vorwort

Ich entschuldige mich jetzt schon mal, dass dieser Bericht etwas zu ausführlich geraten ist, aber es soll ja auch eine Erinnerung für mich selbst sein, und deshalb habe ich wirklich alles vermerkt, was mir eingefallen ist. Leider werfe ich aber manchmal, glaube ich, doch die Reihenfolge der Geschehnisse oder diverse Namen durcheinander. Also wenn ich auch jemanden vergessen haben sollte, bitte verzeiht mir! :-)

Vorbereitung

Du meine Güte, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll.

Letztes Jahr schien alles noch so weit weg und plötzlich ist das Dernierewochenende vorbei.

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich mich als Sternenkind im Abschiedsforum angemeldet habe.
Dieses Forum war eine klasse Idee!

Wir sprudelten über vor lauter Ideen und waren voller Tatendrang. Manchmal waren wir auch sehr aufgeregt und ungeduldig und konnten Entscheidungen vom Theater kaum noch abwarten, aber unsere FC Leitung hat uns immer noch mal besänftigen können. Zwischenzeitlich wurden im Forum dann auch mal Plätzchenrezepte und diverse Baldrianbezugsquellen bekanntgegeben. :-)
Es war eine schöne, lustige und aufregende Zeit.

Vor Weihnachten konnte ich mich kaum noch auf die zu besorgenden Geschenke konzentrieren.
Immer wieder telefonierte ich mit meiner Schwester Milena oder sie rief mich ganz aufgeregt an: “Es gibt News, Du musst ins Forum!“

Wir ergänzten uns super im Austausch von Neuigkeiten. :-)

Die Weihnachtsfeiertage und die Ruhe zwischendurch habe ich allerdings auch sehr genossen. Ich habe wirklich eine Vampirpause eingelegt um Kraft für den Endspurt zu sammeln.

Ab Januar flogen die Tage nur noch an mir vorbei. Ich hatte das Gefühl nichts zu schaffen und immer schlimmer werdende Alpträume das Dernierewochenende betreffend.

Einmal träumte ich davon, dass wir als Helferlein die Dernierenkits an den Eingängen verteilten und ein Gong nach den anderen kam, die Gäste waren aber noch nicht alle da. Also mussten wir warten, weil jeder ja so einen Umschlag bekommen sollte. Die Theatermitarbeiter standen schon ungeduldig an den Türen, um diese für die Vorstellung zu schließen und es waren immer noch nicht alle da. Ich bekam langsam Panik, weil wir ja auch noch auf unsere Plätze mussten. Plötzlich gingen die Türen zu, die Musik begann zu spielen, wir kamen nicht mehr rein, Derniere verpasst, aaaaahhhhh!!!

Die letzten Vorbereitungen direkt vor dem Dernierewochenende bestanden darin, alle wichtigen Unterlagen in einer Sammelmappe unterzubringen.

Milena rollt jetzt garantiert die Augen, wenn sie das liest, aber da habe ich einen übertriebenen Ordnungssinn oder einfach einen Schaden. :-)

Wir hatten für das komplette Wochenende (für uns Freitag bis Montag) einen minutiös geplanten Ablaufplan. Dass ich nicht noch die Toilettenpausen vermerkt habe war aber auch alles! :-)

Fein säuberlich ausgedruckt befanden sich in unserer Mappe: Die Flug –und Hotelunterlagen, das Abschiedslied, unser Ablaufplan, Blutbuchstaben, unser Interviewfragebogen für die Abschiedsparty und ein Stadtplan.
Wir waren also komplett bewaffnet.

Am Abend vor unserer Abreise stand alles fertig gepackt im Wohnzimmer.
Noch ein letztes Mal schnell ins Abschiedsforum und die letzten News aufsaugen.

Mein Mann hatte schon so einen erleichterten Gesichtsausdruck, da er endlich am kommenden Wochenende den Computer mal wieder zur freien Verfügung hatte :-) Es sei ihm gegönnt. :-)

Und obwohl er mich wirklich in jeglicher Hinsicht unterstützt hat und totale Rücksicht genommen hat konnte er mir gar nicht oft genug sagen wie froh er war, dass das besagte Wochenende endlich da war!

Ich konnte kaum schlafen vor Aufregung und war morgens, als der Wecker erbarmungslos klingelte direkt hellwach! Wie oft hatte ich die folgenden Tage schon im Traum durchlebt.

Freitag, 28.03.2008

Es war also Freitag Morgen und es ging los.

Dann ging alles ganz schnell, Auto beladen, Milena abholen, zum Flughafen fahren.
Wir konnten direkt als erste durch den Sicherheitscheck. Es lief alles glatt und auch wenn wir bis zum Abflug zitterten, kam folgende Durchsage nicht:

Die Passagiere Milena Dobratz und Sarah Rimert werden zur Gepäcknachkontrolle gebeten. „Bitte erklären sie folgende Gegenstände in Ihrem Gepäck: Perücke, Knoblauchzehen, Särge, Gebisse, Abschiedsblut…“ :-)

Endlich war das Flugzeug da!
Vielleicht sollte ich auch einmal erwähnen, dass es Milenas erster Flug war!

Also quasi eine Premiere vor der Derniere ;:-)

Sie war erstaunlich gelassen und ich mit meiner Flugangst war bestimmt tausendmal nervöser und schickte andauernd Stossgebete zum Himmel.

Übrigens quälte mich immer noch die Frage, ob die das am Flughafen wohl schaffen würden mein Sarah Kostüm von Zweibrücken nach Schönefeld zu transportieren oder ob ich es doch lieber ins Handgepäck hätte packen sollen.

Gut, dass sämtliche Gewichtlimits (20 kg Koffer, 8kg Handgepäck plus Handtasche) erreicht waren muss ich keinem erzählen.

Unser Flug war ganz ok und wir benachrichtigten erst einmal die ganze Familie von unserer glücklichen Landung nach unserer Ankunft in Schönefeld.

Mit dem Taxi ging es dann gleich zum Motel One unserem Domizil für die nächsten Tage, das sich Gott sei Dank direkt neben dem Theater des Westens befand.

In der Lobby lag noch eine seltsame Stille, wie wir sie die darauffolgenden Tage erst am Montag wieder erleben sollten.

Glücklicherweise konnten wir direkt einchecken und auspacken. Bei dieser Gelegenheit überraschte ich Milena auch mit einem selbstzusammengestellten Derniere Kit à la Cast mit Schwamm, Abschiedsblut (Wodka), Kinderschokolade, einem Gebiss, einer Fledermaus und einer (Plastik)Knoblauchknolle.

Wir beschlossen den restlichen Nachmittag mit Bunkereingangsuchen und Zoobesuch zu verbringen.

Aber zuerst war die Gier natürlich stärker und wir entschieden uns spontan doch mal im Theater nach Karten für die Abendvorstellung zu fragen.
Der Herr am Ticketschalter meinte zwar die Vorstellung sei komplett ausverkauft, aber er könnte uns noch Karten mit Sichtbehinderung zu einem vergünstigten Preis anbieten. Da wir es kaum noch erwarten konnten unsere Vampire zu hören und zu sehen schnappten wir zu! Juchuuh

Die Tickets sicher im Hotelzimmer verstaut machten wir uns auf den Weg zum Bunker. Gut, so ganz im ersten Anlauf haben wir den Eingang nicht gefunden, aber so schnell gaben wir auch nicht auf. Und wenn man es dann mal weiß ist es auch ganz einfach. :-)

Der Eingang war gleichzeitig der Eingang zum Parkhaus vom sogenannten Kudamm Caree einem kleinen Einkaufszentrum. Der Atomschutzbunker war ausgeschildert, die Stufen führten einige Stockwerke nach unten. Dann standen wir in einer dunklen Ecke vor einer Eingangstür aus Stahl.
Plötzlich leuchtete über der Tür ein Schild mit roten Buchstaben: bitte einzeln eintreten, was uns dazu brachte den neuen deutschen Rekord zurück zum Ausgang nach oben aufzustellen. UUUAAAAAHHHH!

Unsere erste Begegnung mit unserer Partylocation war schon etwas unheimlich.

Nach unserem Zoobesuch ging es wieder zurück ins Hotel. Wir machten uns schnell etwas frisch und gingen aufgeregt und freudestrahlend hinüber ins Theater. Wir saßen 2. Rang, rechts, 1. Reihe und die Sichtbehinderung bestand lediglich in einem goldenen Handlauf über den man aber prima hinwegschauen konnte.

Aus dieser Perspektive hatten wir unsere Vampire noch nicht gesehen. Und endlich beantwortete sich auch meine Frage, ob der Graf und sein Sohn tatsächlich in den Särgen liegen. Das hatte ich aus der Sicht von unten doch immer etwas bezweifelt.

Bis auf die Darstellerin der Sarah (aber da hat ja auch jeder seine eigene Meinung) fand ich die Vorstellung super und konnte die Derniere am Sonntag kaum noch abwarten.

Nach der Vorstellung wollten wir unsere wenigen Chancen noch nutzen und stellten uns an die Stage Door. Dort war bereits ein Heidenbetrieb.
Wir hatten ja auch gehofft jemanden vom Abschiedsforum zu erkennen, was sich jedoch als recht schwierig herausstellte.

Jerzy Jeszke kam dann nach einer Weile sehr gut gelaunt heraus. Er strahlte übers ganze Gesicht und als ein Fan nach einem Autogramm fragte und leider keinen Stift dabei hatte kam Milenas großer Einsatz.
Seit ihrem letzten Stage Door Besuch, als 3 ihrer 3 mitgebrachten Stifte versagten, trägt sie immer ein ganzes Arsenal an Eddings, Silber -und Goldstiften mit sich herum!
Gekonnt überreichte sie Jerzy einen Stift und ich habe dann als Belohnung ein superwitziges Foto von den beiden gemacht. J

erzy ist wirklich ein ganz lieber, natürlicher Mensch und als er wieder weg war hatten wir immer noch so ein Grinsen im Gesicht, das gar nicht mehr weggehen wollte.

Peinlicherweise muss ich ja gestehen, dass ich nicht alle Casties erkennen würde (aber ich glaube es geht mir nicht alleine so

einen beschäftige ich mich nicht so ausgiebig mit den einzelnen Casties, weil für mich einfach das Musical als Ganzes zählt und ich TDV einfach so liebe und zum anderen sind die Casties oftmals so vermummt, dass man sie einfach nicht erkennen kann!

Nach längerem Warten ging die Tür nochmals auf. Von der Stage Door Lampe etwas geblendet erkannte ich nur eine weiße Mütze. Mein Kommentar dazu:

„TÜR!“ (sollte heißen, Achtung Mille die Tür geht auf, da kommt wieder jemand) „MÜTZE!“(ich kann denjenigen nicht erkennen, aber er trägt eine weiße Mütze) „KLAWS!“(ich habe ihn erkannt, es ist Alexander Klaws

Kurze spitze Aufschreie und ein kleiner Tumult, aber nach kurzer Zeit legte sich die Aufregung wieder. Alex hatte Autogrammkarten parat und gab höflich wirklich jedem eine Karte und fragte ob alle versorgt und glücklich sind. Ich kann seine Geduld nur bewundern und auch seine gute Laune und höfliche Art, denn gerade dadurch beruhigte sich alles wieder so schnell, weil jeder sich sicher sein konnte ein Bild und ein Autogramm zu ergattern. Das habe ich dann auch mal getan.

Hier sei einmal erwähnt:
Ich bin noch nie ein Klaws Fan gewesen und dachte zu Beginn als ich hörte , dass er mitspielt: Oh je, ob das was wird. Aber als ich ihn das erste Mal gehört habe, war ich wirklich positiv überrascht. Und nachdem wir jetzt auch noch dieses positive Erlebnis an der Stage Door hatten, kann ich nur sagen, dass er das wirklich prima gemacht hat

Florian Theiler, unser Akrobat vom Dienst, wollte sich klammheimlich durch die Seitentür davon machen, aber da hatte er die Rechnung ohne uns gemacht :-)

Er war zwar zuerst ein bisschen schüchtern, aber ich konnte doch ein Bild mit ihm zusammen machen. Milena hatte in weiser Voraussicht die Auslösezeit der Kamera auf gaaaaanz lange eingestellt, weshalb ich erstmal eine zeitlang in Florians Armen herumstand  Dann gab er auch noch selbst zu, dass er die Augen auf dem Bild wahrscheinlich geschlossen hatte und so folgte Bild Nummer zwei. :-)

Für den ersten Abend war das ein schönes Erlebnis für Milena und mich und unser erster schon etwas aufregender Tag war dann zuende. Auf dem Zimmer zurück fielen wir wirklich nur noch in die Betten und ich schlief wie ein Stein bis zum nächsten Morgen.

Samstag, 29.03.2008/ Vorbereitungen Party und Derniere

Erst einmal gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück, dann machten wir uns auf den Weg zum Bunker.

Wir waren etwas zu früh da und warteten gespannt am Eingang, den wir ja Gott sei Dank am Tag vorher schon ausgekundschaftet hatten.

Was würde uns jetzt erwarten, wenn würden wir kennenlernen (ich kam mir vor wie bei einem Blind Date) und würden wir uns auch alle so gut verstehen wie im Forum? Das waren so meine Gedanken, während wir warteten.

Als erstes lernten wir Nadine und ihre Mutter kennen
Mit beiden warteten wir auf die Öffnung der Gruft und plötzlich stand eine Dame von Story of Berlin ( in diesem Einkaufszentrum gab es ein kleines Museum mit Führungen durch den Atomschutzbunker) vor uns.

Sie öffnete uns den Bunker und brachte Milena und mich schon mal runter. Nadine und Ihre Mutter benutzten den Fahrstuhl, da Nadines Mutter mit Ihren Krücken und einer Verletzung am Fuß die vielen Stufen nach unten nicht gehen konnte.

So warteten Milena und ich schon einmal mutterseelenallein in einem fast dunklen Bunker. Die Fernsehapparate liefen gerade nacheinander an und zeigten Menschen und Landschaften, oder das was noch übrig war, nach einem Atomangriff mit entsprechender akkustischer Untermalung. Es war ganz prickelnd und wir bewegten uns keinen Meter!

Die Atmosphäre war wirklich gruftig und gruselig. Alles grau und kahl und überall Betonestrich und kalt war es auch.

Gott sei Dank trudelten auch schon Nicole, Sonja, Anny und Towe ein. Es folgte eine stürmische Begrüßung und dann besichtigten wir als erstes unsere Arbeitsecke und suchten das Licht. Nach einer kleinen Kabelverfolgung war der Schalter auch schon gefunden und wir konnten erst einmal das Auto unserer FC Leitung ausladen, das bis unter das Dach vollgeladen war.

Gut die wirklich schweren Sachen durften andere tragen, ich bekam schwangerengerechte leichte Tüten und Ähnliches, womit mein kleiner Minivampir in meinem Bauch dann auch einmal erwähnt wäre

Nach dem Ausladen ging es dann erst einmal an das Falten von den restlichen Abschiedsliedern und Erklärbären, wobei unsere FC Leitung schon eine Menge Vorarbeit geleistet hatte.

Wir haben es uns, an Tischen und Stühlen verteilt, gemütlich gemacht und sofort losgelegt.

Es hat tierischen Spaß gemacht und so konnten wir uns auch alle erst einmal kennen lernen. Immer wieder trudelten noch weitere Helfer ein. Ich weiß leider nicht mehr, ob Anja und Silvia zusammen gekommen sind, oder Anja schon da war. *Erröt*

Auf jeden Fall ein ganz großer Dank und Lob und dreifaches Toi Toi Toi an Anja!

Leider durften die Toiletten im Bunker während der Besichtigungszeiten nicht geöffnet sein, da in gewissen Abständen Führungen gemacht wurden. Wahrscheinlich wollte man so verhindern, dass da jemand vergessen wurde.

Für uns hieß das bis zum Nachmittag irgendwie raus aus dem Bunker, rein ins darüberliegende Einkaufszentrum, Toilette bei Story of Berlin benutzen und dann hoffen, dass uns irgendwer wieder runterbrachte.

Bei solch einem Toilettengang haben wir auch Patricia, Mika, Mone und Brigitte eingesammelt und in den Bunker entführt.

Patricia machte sich gleich daran die Urkunden für das Orchester mit dem Siegel zu versehen. ( Ich hätte so gerne die Gesichter der Musiker gesehen, als diese dann am Sonntag die Urkunden auf Ihrem Platz gefunden haben.)

Überall wurde emsig gearbeitet.

Nach dem Falten der Blätter kamen diese in einen gestempelten Umschlag und zum Schluss noch die roten Knicklichter dazu. Leider waren diese Knicklichter sehr empfindlich und so leuchteten die ersten bereits am Samstag Mittag.

Wir mussten kurzum noch mal alle fertig gestellten Umschläge kontrollieren und alle schon leuchtenden Knicklichter austauschen. Dazu verzogen wir uns mit Mone und Brigitte in eine stille Ecke.

Gleichzeitig zählten wir auch alle Umschläge und stellten fest, dass wir nicht genügend Umschläge hatten.

Steffi, unsere FC Fotografin war der Retter in der Not und kaufte schnell Umschläge nach.

Parallel zum Falten wurde auch schon mit der Dekoration angefangen. Es gab so viele fleißige Bastler, die sehr viel Zeit und Mühe investiert haben.

Es sieht immer so aus, als ob das alles ganz einfach gewesen wäre und aus dem Ärmel geschüttelt worden sei. Dass da aber auch monatelange Planung dahintersteckte, das sieht man ja leider nicht, deshalb wollte ich das hier mal erwähnen :-)

Es gab supertolle Vampir-Fledermaus Mobiles, Vampirschlösser, Särge als Snackschalen, Rosen mit Fledermäusen und Spinnen, rote Grablichter und selbstgebastelte Gebissteelichthalter, Gebisse und Fledermausstreudeko, Kerzen für die Bar, die die Farbe wechselten, eine Blutbahn fürs Buffet, rote und schwarze Luftballons (und wenn halt kein Strom da ist müssen die Lungen herhalten, gelle?) und nicht zu vergessen die stilvolle Begrüßung durch diverse riesige Plakate! (und wenn wir den erwischen, der diese entwendet hat dem hauen wir nicht nur unsere Beisserchen in den Hals, dem drehen wir selbigen auch um!)

Auf einem Rednerpult lag noch das Gästebuch mit Vampirgesicht für Einträge bereit.

Zwischenzeitlich mussten Milena und ich dann mal etwas Warmes zu essen zu uns nehmen. Wir hatten uns schon sehr an die Dunkelheit im Bunker gewöhnt und waren vom Tageslicht ziemlich geblendet, als wir herauskamen.

In unserer Nudelpause versuchten wir auch Kontakt zu Patricia und Mika aufzunehmen. Wir hatten ja noch unser FC-Leitung-Geheimprojekt.

Nach dem Essen verstärkten wir dann wieder die Deko Fraktion und begannen Wände und Tische zu verschönern.
Leider wurde es im Endspurt noch mal stressig, da Tische und Bänke doch später als erwartet angeliefert wurden, aber gemeinsam schafften wir es!

Endlich konnte ich auch noch meine Blutbahn und die Blutbuchstaben (Blut Liebling, leck es ab!) anbringen. Fragt mich nicht, wie ich auf diese Idee gekommen bin.

Patricia und Mika kamen von der Mittagsvorstellung direkt wieder in den Bunker und brachten für unser Geheimprojekt noch Zutaten in roten Sarah Stiefeln versteckt mit. Ich glaube vor lauter Aufregung und Aufbaustress hat sowieso keiner etwas bemerkt. :-)

Die schon brennenden Knicklichter bauten wir auch noch kurzerhand in die Deko mit ein.

Ganz zum Schluss füllten wir noch die Snackschalen und zündeten die Kerzen an. Das schaffte eine heimelige, gruselige Atmosphäre. Es sah super aus.

So gegen acht Uhr machten wir uns dann mal auf den Weg ins Hotel zum Umziehen und Frischmachen. Während Milena im Bad war nutzte ich die Zeit für ein kleines Nickerchen; ich war ziemlich platt. Unser kleiner Minivampir hatte sich die Mutter Kind Kur bestimmt anders vorgestellt.

Dann ging es aber doch gleich wieder weiter, Derniere T-Shirt an und ab mit dem Taxi wieder zurück zum Bunker.

Die Abschiedsparty

Der Eingang war mit rotem Teppich ausgelegt und Grablichter verrieten schon, was hier stattfinden würde.

Anhand der Gästeliste bekam man ein farbiges Armband, je nachdem, ob man mit oder ohne Buffet gebucht hatte.

Nach Anlegen des Armbandes durch Anny, die die erste Schicht am Eingang übernommen hatte, fühlte ich mich gleich wie ein VIP!

VAMPIR IN PARTYLAUNE!

Unten im Bunker wurden wir zum Mitternachtsball willkommen geheißen und ein Weg aus Grablichtern führte uns zur Hauptgruft. Als Willkommensgetränk gab es Blut aus Reagenzgläsern.

Es war schon sehr voll und sämtliche Tische und Stehtische waren bereits belegt.

Wir holten uns erst einmal etwas zu trinken und machten es uns auf einem kleinen roten Sofa gemütlich. Wir ließen alles auf uns wirken und waren auch froh mal ein paar Minuten einfach nichts zu tun.

Dann begannen wir damit, die Partygäste zu interviewen, was wir auch filmten. Erst kostete es uns auch eine kleine Überwindung, die Gäste anzusprechen und so begannen wir mit denen, die wir schon am Vormittag kennengelernt hatten. Michaela war unser erstes Opfer und hat das ganz prima gemacht!

Milena hatte auch zu Beginn noch Probleme im Hochdeutschen zu bleiben und nicht in unseren schönen saarländischen Dialekt zu verfallen, aber dann klappte es wie am Schnürchen.

Es gab einige ganz schüchterne Vampirfreunde, aber auch Vampire, denen wir gar keine Fragen stellen mussten, sie erzählten uns freiwillig und freigiebig von Ihrem Leben als Vampirfan und zeigten uns stolz Ihre Kostüme.

In einer kleinen Pause holten wir uns auch einige Lose von der Tombola. Leider hatten wir keinen Gewinn, aber die Trostpreise waren auch eine Super Idee!

Gegen 22.30 Uhr kamen die hungrigen Spätvorstellungsgänger und Anny eröffnete nach einer kleinen Ansprache das Buffet.

Ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern. Hier eine kleine Aufzählung vom Buffet: es gab diverse Salate, Frikadellen, Currywurst, Wiener heiß und kalt (die lustigerweise als Alfreds Würstchen betitelt wurden ), und auch Kuchen mit Fruchtgummi-Fledermäusen.

Zu unserer aller Freude und Überraschung hatten es auch ein paar Casties auf die Party geschafft. Haldor, Silvano und Kimberly wurden lautstark von den am Eingang sitzenden Gästen begrüßt.

Schließlich wurde es dann auch Zeit für unser FC-Leitung-Geheimprojekt im Namen aller Helferlein vom Abschiedsforum. Milena verschaffte sich kurzerhand Gehör mit ein, zwei schrillen Pfiffen. Patricia überreichte eine Kollage in einem Holzrahmen mit Fimogebiss, Schloss und Fledermaus an Nicole, Anny, Sonja und Anja als Dankeschön für Ihre Arbeit und als Erinnerung an das Dernierenwochenende.

Vielen Dank an Milena fürs Basteln und Vielen Dank an Patricia und Mika für Ihre Unterstützung
Die FC Leitung war sichtlich gerührt und überrascht. Es war uns ein Anliegen, sie auch einmal zu bedenken.

Im weiteren Verlauf des Abends interviewten wir noch einige Gäste, teilweise musste ich auch mit Nightshot filmen, da es recht dunkel war. Die Aufnahmen sind echt gruselig.

Zu späterer Stunde lief dann auch noch unsere Abschieds DVD für die Cast auf den Bildschirmen. Eine richtige Menschenmenge versammelte sich und wenn man sich oder den Lieblingscast erkannt hatte wurde das mit lautem Jubelapplaus und Jubelausrufen kommentiert.

Nach diesem aufregenden Tag und nachdem die ersten Gäste aufgebrochen waren ergatterten wir mit Mika und Patricia endlich einen Tisch und waren froh einfach noch ein bisschen zu erzählen.

Gegen halb zwei allerdings machte sich der Minivampir bemerkbar und drängte zum Aufbruch. Mika, Patricia, Milena und ich hatten die gleiche Richtung und wir machten uns zusammen auf den Weg.

Todmüde im Hotel angekommen schafften wir es gerade noch die Zeit umzustellen und die wichtigsten elektrischen Geräte noch mal in die Steckdose zu stecken und dann waren wir auch schon im Land der Vampirträume.

Sonntag, 30.03.2008, der große Tag

Das Frühstück verschliefen wir gleich mal großzügig. Ich erinnere mich noch dunkel, dass Milena den Wecker von acht bis zehn Uhr alle 8 Minuten weitergedrückt hat.

Nach einem qualvollen Aufstehen und kleiner Morgentoilette begrüßten wir alle Helferlein auf dem Parkplatz hinter dem Theater. Einige hielten tatsächlich den Rekord von einer Stunde Schlaf!

Um zu uns zu kommen mussten wir erst einmal in einem Bistro in der Nähe unser verpasstes Frühstück nachholen.

Danach ging es gleich wieder zur Stage Door, wo wir auch noch mal kurz den Ablauf dieses Tages durchsprachen.

Zwischenzeitlich stellten wir noch in der Lobby vom Motel One (die Lobby drohte den ganzen Sonntag aus allen Nähten zu platzen; überall Vampire und Fans in Sarah oder Alfredkostüm und andere aufgeregte Vampirfans, die immer wieder von der Stage Door ins Hotel und wieder zur Stage Door düsten) die Umschläge für die Derniere fertig, die wir am Vortag nicht mehr geschafft hatten. Kurzerhand verschwanden wir mit Mone und Brigitte und breiteten uns in der Lobby aus. Da wir alle unser Derniere T-Shirt und die Helferausweise an hatten, sah das hochoffiziell aus und wir wurden sogleich angesprochen ob wir nicht von Stage Entertainment wären und mit Fragen überschüttet, grins :-)

Die Zeit raste an diesem Tag aber auch und dann hat man uns nachts noch eine Stunde gestohlen! Sauerei!

Wir blieben noch ein wenig an der Stage Door, aber schon bald hieß es fertig machen und verkleiden für die Mittagsvorstellung!

Zurück im Hotelzimmer bekamen wir bald darauf Besuch von Mika und Patricia, die sich bei uns schminkten. Es war eine logistische Herausforderung sich mit vier Leuten in Kostümen in einem Zimmer fertig zu machen, aber an solchen Tagen geht alles!

Leider kam ich nicht so in Fahrt, wie ich mir das vorgestellt hatte, und bekam schon beim Anziehen meiner Strumpfhose, die mir fast die Blutzirkulation abgeschnürt hatte, einen halben Nervenzusammenbruch. Milena half mir dann beim Anziehen, Haare aufdrehen, Diadem anlegen, überall Sicherheitsnadeln anbringen und Schminken.

Um 14:25 Uhr!!!! rannten wir rüber zum Theater und schafften es gerade noch rechtzeitig auf unsere Plätze.

Die letzten Minuten bis zum Beginn versuchten wir noch alle anderen zu orten und es begann ein großes Hallo und Gewinke, wenn man sich gegenseitig erkannt hatte. Wir sahen ja doch alle etwas anders aus in unseren Kostümen.

Als einzigen Gag in dieser Vorstellung habe ich mir nur die Szene behalten, als der Graf Sarah im Bad besucht und sich ihr das erste mal zeigt. Professor Abronsius stürmte anschließend ins Bad und sagte: „Da weiß ich ja gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll“ als er sich Sarah von oben bis unten ansah. :-)

Immer wieder behielt ich auch während der Vorstellung die Zeit im Auge und nachdem diese Vorstellung erst um halb sechs endete und dann noch ein nicht enden wollender Schlussapplaus folgte wurde ich langsam nervös.

Alles war voller Menschen und wir versuchten so schnell als möglich auf unser Hotelzimmer zu gelangen. Die Lobby war brechend voll und die Fahrstühle total verstopft. Also hieß es mit Minivampir und ausladendem Sarah Kostüm die Treppen nehmen. AAHHH!

Im Zimmer angekommen schminkten wir schnell noch einmal nach, nahmen noch einen Schluck Wasser, gingen schnell auf die Toilette, schnappten unsere Derniere Tickets und schon ging es wieder ab rüber ins Theater zur Gesangsprobe.

Uns blieb eine halbe Stunde Zeit zum Üben.

Wir fuhren mit dem Fahrstuhl auf den 2 Rang. Ein Mitarbeiter des Theaters (ich meine es war der Vorderhauschef), ein Pianist und ein weißer Flügel empfingen uns.
Wir konnten den Text vom Abschiedslied noch einige Male durchsingen und die richtige Betonung üben. Steffi hat alles mitgefilmt und auf diese Aufnahmen bin ich jetzt schon sehr gespannt, denn ich finde, dass unser Gesang sich richtig gut angehört hat. :-)

Bis dahin war es schon recht hektisch, aber es sollte gleich so weiter gehen.

Nach der Probe fuhren wir wieder ins Foyer runter. In Zweier Gruppen stellten wir uns mit einer Ladung Derniere Kits an den verschiedenen Eingängen auf.

So standen wir also hinter den Kartenkontrolleuren des Theaters. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Rechts neben uns standen Mone und Brigitte, links neben uns Mika und Patricia. Wir waren allesamt verkleidet und empfingen so die Gäste.
Wir wurden sogar mehrere Male angesprochen und fotografiert. Meine Mama ist fast geplatzt vor Stolz, als sie das gehört hat. Schließlich hat sie auch noch die letzten Tage und Nächte vor der Derniere an meinem Sarah Kostüm genäht! Dafür ein ganz dicker Kuss an meine Mama!

Leider hatten wir unseren Photoapparat brav im Hotel gelassen und um uns herum im Foyer wurde wild fotografiert. Übrigens hat keiner der Theatermitarbeiter etwas gesagt…

Aber es ist auch so, wie später die Dame des Theaters (fragt mich bitte nicht wer das war oder wie sie heißt) vor der Derniere sagte, die Erinnerungen trägt man im Herzen und das kann einem keiner nehmen.

Das Verteilen der Derniere Kits machte vampirischen Spaß! Towe versorgte uns immer wieder mit Nachschub.

An unserem Eingang hatten wir das Glück Veit Schäfermeister zu sehen. Ich drückte ihm den Umschlag in die Hand und beinahe wäre mir noch herausgerutscht „…und bitte kräftig mitsingen“, aber ich konnte es mir gerade noch verkneifen :-)

Nach dem ersten Gong hechteten wir dann auf unsere Plätze. Ich saß in der vierten Reihe ganz rechts außen. Es hieß noch ein letztes Mal auf Tuchfühlung gehen mit den Berliner Vampiren!

Der Beginn der Derniere verschob sich noch um ein paar Minuten.

Zuerst huschte Roman Polanski, als alle schon auf ihren Plätzen saßen, noch schnell auf seinen Platz.

Dann hielt eine Dame des Theaters eine kleine Ansprache. Sie bedankte sich bei der Cast für die Zusammenarbeit und die schöne Zeit.

Und dann ging alles wie im Film an mir vorbei.

Ich kann mich kaum an etwas erinnern, weil ich andauernd den Gedanken hatte das ist die letzte Vorstellung.

Ich erinnere mich noch an Koukol, der laut fluchend an mir vorbeibuckelte.

Die vorbeischreitenden Vampire erschreckten mich auch total, obwohl ich doch genau wusste, dass das passiert, aber es war soo schön.

Die beiden Gags von Borchert waren der Oberhammer.

Erster Gag: Der Graf krault Koukol am Kopf und sagt: „Ja, wen haben wir den da?“ Wir konnten uns kaum noch halten vor lauter Lachen. Zweiter Gag: Beim Überreichen der Visitenkarte durch Professor Abronsius hält der Graf die Visitenkarte erst nah ans Auge, dann ganz weit weg, dann dreht er sie um. Brüller!

In der Pause rannten wir dann alle mit einem Arm voller Rosen - uns durch die Menschenmenge kämpfend - von der Garderobe ganz unten (denn da waren die Rosen gelagert) immer wieder zu den ersten drei Reihen und verteilten die Rosen. Dabei habe ich mir so einen Dorn komplett in meinen Daumen gebohrt( die Stelle hatte sich ganz schön entzündet, war aber nach einer Woche wieder verheilt.)

Den zweiten Akt versuchte ich noch einmal voll in mich aufzusaugen.

Beim letzten Lied packten alle Zuschauer die roten Knicklichter aus den Dernierekits aus und brachten sie zum Leuchten. Es sah einfach traumhaft aus! Es wurde auch schon kräftig mitgeklatscht und kaum einer konnte mehr an sich halten.

Und dann kam das unwiderrufliche Ende. Wir klatschten, bis uns die Finger bluteten und jubelten bis wir keine Stimme mehr hatten. Immer wieder mussten die Darsteller rein kommen und wurden auch noch mal von der Theatermitarbeiterin einzeln aufgerufen. Es gab Blumensträuße vom Theater für jeden Mitwirkenden, das Orchester kam auf die Bühne, die Mitarbeiter hinter den Kulissen kamen auf die Bühne. Und immer wieder hagelte es einen Rosenregen aus den ersten drei Reihen.

Roman Polanski (er lief ja direkt an mir vorbei, ich hatte ihn mir schon etwas größer vorgestellt :-) ) hielt auch eine kleine Rede und bedankte sich bei der Cast, den Mitarbeitern und dem Publikum.

Und dann kam unsere große Stunde, das Abschiedslied für die Cast wurde angestimmt. Das Publikum hatte sogar den richtigen Einsatz erwischt und von unten hörte es sich wirklich, wirklich gut an.

Leider konnte ich den einzelnen Darstellern nicht so gut in die Augen sehen, aber ich meine Maike Katrin Schmidt (was sie später ja auch geschrieben hat) und Katrin Loebbert waren doch sehr gerührt.

Die Cast applaudierte dem Publikum und Thomas Borchert warf als erster seinen Blumenstrauß ins Publikum, worauf Weitere folgten.

Dann schloss sich der Vorhang in Berlin.

Noch einige Minuten standen wir da, als ob der Vorhang sich doch noch einmal öffnen könnte, was aber definitiv nicht mehr geschah. I

ch glaube die ganze Anspannung der letzten Monate, Wochen und Tage löste sich dann bei uns allen, wir waren einfach nur ausgelaugt und kaputt. Wir standen noch einige Minuten zusammen und dann verabschiedeten wir schon die ersten neuen Vampirfreunde. Von Nicole, Anny, Sonja, Anja, Silvia, Towe, Mika, Patricia und Steffi mussten wir uns zuerst verabschieden.

Danach hieß es für Michaela, Mone, Brigitte, Milena und mich nur noch, das was wir den ganzen Tag gar nicht hatten nachzuholen und zwar Essen und Trinken!

Wir machten noch schnell ein paar Erinnerungsphotos und spazierten dann in voller Montur in das Nahe gelegene Burger King Restaurant!

Nachdem die Batterien ein wenig aufgeladen waren wollten wir doch noch einmal kurz an die Stage Door.

Dort bot sich uns ein überraschendes Bild. Wir fanden uns inmitten des Bühnenbildes wieder. Die riesigen Schlosstüren standen direkt vor uns an der Wand, die Särge vom Grafen und seinem Sohn standen auf dem Parkplatz hinter dem Theater, echt bizarr. Ebenso stand dort Sarahs Badewanne aus Holz und ein Bett; der Abbau hatte wohl direkt nach Ende der Vorstellung begonnen. Diese blöde Elisabeth kann es kaum noch erwarten, bis die Vorbesitzer ihr Mobiliar entfernt haben!

Nach dieser traurigen Erkenntnis (obwohl es ja schon sehr interessant war, was da alles herausgetragen wurde) und voller Erschöpfung schleppten wir uns dann doch auf unser Zimmer.

Montag, 31.03.2008

Das Ende dieses tollen Wochenendes ist schnell erzählt. Wir frühstückten ein letztes Mal. Danach packten wir unsere Sachen, checkten aus und gaben die Koffer an der Rezeption zur Aufbewahrung ab.

Von unserem Hotelgang schauten wir noch einmal hinunter auf den Parkplatz, wo die Fliesen vom Bad des Grafen standen.

Den restlichen Tag verbrachten wir in der Stadt. Gegen drei kehrten wir zum Hotel zurück, wo uns noch einmal Haldor und Kimberly über den Weg liefen, die wohl noch persönliche Dinge im Theater abholten.

Noch einmal schauten wir auf den Parkplatz hinterm Hotel. Jetzt lag das ganze Wirtshaus in seinen Einzelteilen da.

Um vier bestellten wir dann ein Taxi an den Flughafen und um kurz nach 18 Uhr flogen wir nach Hause.

Ich kann bis heute noch nicht glauben, dass das alles schon wieder vorbei ist. Es war ein unvergessliches Wochenende und wir haben so viele liebe Menschen kennengelernt. Ich hoffe wir sehen uns alle in Oberhausen wieder und freue mich schon jetzt auf eine neue, aufregende Zeit mit unseren Vampiren.

Sarah Rimert


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