Interview

Mit Alexander Klaws (Alfred):

(dieses Interview haben wir nicht selbst geführt.  Wir bedanken uns, dass wir partizipieren durften!)

 

Frage: Vampire haben ja etwas düsteres, faszinierendes- sind Sie selbst ein kleines bisschen vampirisch?

Alexander Klaws: Als kleines Kind habe ich mich natürlich an Karneval als Vampir verkleidet, das hat schon einen Gruseleffekt, klar. Aber das ist einfach nichts gegen diese Story. Wer schon mal den Film „Tanz der Vampire“ von Polanski gesehen hat oder jetzt das Musical dazu, weiß, die Songs sind wirklich spitze, das rockige, und es ist ein großer Kreis, der sehr schön klappt.

 

Frage: Wie haben Sie die Rolle des Alfred bekommen? Haben Sie sich selbst beworben, oder...

Alexander Klaws: Ich habe in Hamburg an der Akademie ein paar Kurse, auch für Schauspiel, absolviert. Die Stage Entertainment ist dann auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich nicht Interesse an der Rolle des Alfred hätte. Ich musste aber ganz normal alle Recalls und das Final durchlaufen, wie alle anderen auch.

 

Frage: Wie war Ihre Reaktion, als Sie von der Zusage erfahren haben?

Alexander Klaws: Ich bin vom Final Casting nach Hause gefahren, den am nächsten Tag hatte ich einen Termin in Münster, also bei mir zuhause, und ich war gerade zuhause angekommen, als ich einen Anruf erhielt, dass ich die Rolle bekommen hätte. Da war natürlich erst mal Party!

 

Frage: Wie beschreiben Sie die Rolle des Alfred?

Alexander Klaws: Er ist sehr, sehr schüchtern, vor allem der Sarah gegenüber, auch ein bisschen tollpatschig, und er traut sich eben auch nicht, als es darauf ankommt, den Vampiren den Pflock durch das Herz zu stoßen. Das zeigt aber auch, dass er ein gutes Herz hat. Und er ist auch unbeholfen. Die Rolle hat sehr viel Charme.

 

Frage: Gibt es da auch Parallelen zum eigenen Charakter?

Alexander Klaws: (lacht) Ich glaube, jeder Mensch ist irgendwo bestimmt mal unbeholfen. Aber einfach dieses jugendliche, charmante- das finde ich einfach sehr, sehr schön.

 

Frage: Wo liegt für Sie die Herausforderung? Ich stelle mir vor, gerade eine lustige Rolle ist schwer glaubhaft zu interpretieren...

Alexander Klaws: Ich glaube, es ist ganz wichtig, die Harmonie mit dem Professor darzustellen und ´rüberzubringen.  Es ist eine anspruchsvolle Rolle, die viele Elemente beinhaltet, neben dem Singen eben auch das Schauspielerische. Alfred ist eine wichtige Rolle; ich bin 92% der Spielzeit auf der Bühne, das ist natürlich eine große Herausforderung! Und seine Entwicklung muß natürlich glaubhaft sein. Ich werde noch Gelegenheit haben, mich beim Spielen in seine Rolle zu versetzen.

 

Frage: Haben Sie jetzt auch nebenbei noch andere Projekte?

Alexander Klaws: Sicher ist meine Karriere als Popstar damit nicht abgehakt! Aber das hier ist jetzt erst mal völlige Priorität. Ich werde mich vollkommen der Rolle des Alfred widmen, damit ich das auch 100 %ig mache, damit mich das Publikum auch akzeptiert.

 

Frage: Gibt es eine Lieblingsszene?

Alexander Klaws: Meine Lieblingsszene ist definitiv in der Gruft, mit dem Professor zusammen, wo er hängen bleibt. Und mein Lieblingsstück ist natürlich „Für Sarah“, mein Solostück.

 

Frage: Wie ist es, hier auf der Bühne zu stehen?

Alexander Klaws: Ich bin sehr, sehr gespannt- das Theater des Westens gilt ja als das schönste Theater ganz Europas, der Saal ist sehr schön, und ich habe damals ja schon mit der Sabrina hier unsere Single produzieren dürfen. Wie es ist, als Hauptdarsteller auf der Bühne zu stehen, werde ich noch erleben.

 

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